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Frühjahrsmüdigkeit? Das muss nicht sein!

Wenn der Frühling kommt, spüren wir den Drang, so richtig aktiv zu werden. Sonnenstrahlen und wärmere Temperaturen locken endlich wieder in die Natur. Leider hat unser Körper in vielen Fällen etwas dagegen und nervt uns mit der berüchtigten Frühjahrsmüdigkeit. Der Körper braucht etwa zwei bis vier Wochen, um sich daran zu gewöhnen und ein neues Gleichgewicht zwischen dem „Schlafhormon“ Melatonin und dem „Glückshormon“ Serotonin herzustellen. Die Antwort auf diese unabsichtliche Trägheit unseres Körpers sollte vor allem lauten: noch mehr Aktivität!

Es gibt wohl kaum einen Menschen in deutschsprachigen Ländern, der das berühmte Gedicht „Er ist's“, besser bekannt als „Frühling lässt sein blaues Band“, nicht kennt. Vor allem die meisten Erwachsenen werden das kurze Gedicht vielleicht sogar aufsagen können: „Frühling läßt sein blaues Band / Wieder flattern durch die Lüfte; / Süße, wohlbekannte Düfte / Streifen ahnungsvoll das Land. / Veilchen träumen schon, / Wollen balde kommen. / – Horch, von fern ein leiser Harfenton! / Frühling, ja du bist's! / Dich hab ich vernommen!“

Eduard Friedrich Mörike (1804 bis 1875), ein deutscher Lyriker der Schwäbischen Schule, Erzähler und Übersetzer. Er galt als sensibler, komplizierter Mensch hinter der Maske des Idyllikers mit einem Hang zur Schwermut und Hypochondrie. Das merkt man seinem wohl berühmtesten Gedicht „Er ist's“ nicht an: Es ist ein Fanal an den Frühling mit einer großen positiven Aussage. Das ganze Land, die Pflanzen, die Menschen warten auf den Beginn des Frühlings und das Ende der kalten, nassen und dunklen Jahreszeit. Im Jahr 2021 ist der Frühlingsanfang vor allem auch mit der Hoffnung verknüpft, dass die Corona-Pandemie mehr und mehr unter Kontrolle gebracht werden kann und die Beschränkungen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens langsam, aber sicher enden. Das blaue Band des Frühlings, das durch die Lüfte flattert, symbolisiert Bewegung und den Aufbruch in eine neue Phase des Jahres und des Lebens in der Natur.

Das Ungleichgewicht zweier Hormone macht uns müde

Wenn das nicht eine sehr attraktive Aussicht ist, an der wir uns alle erfreuen können! Wir spüren schon den Drang, so richtig aktiv zu werden, wenn die Sonnenstrahlen und wärmere Temperaturen endlich wieder in die Natur locken und man sich nicht mehr Mantel, Mütze, Handschuhe und Schirm Regen und Schnee erwehren muss! Leider hat unser Körper in vielen Fällen etwas dagegen und nervt uns mit der berüchtigten Frühjahrsmüdigkeit. Der Körper muss sich erst wieder an diese höheren Temperaturen gewöhnen. Die Folge für den Organismus: Die Blutgefäße stellen sich weit, der Blutdruck sackt ab. Und das macht uns müde.

Mittlerweile vermuten Ärzte zudem, dass das Ungleichgewicht zweier Hormone uns müde macht. Bei den beiden Botenstoffen handelt es sich um das „Schlafhormon“ Melatonin und das „Glückshormon“ Serotonin. „Serotonin ist für die Aktivierung des Körpers und für gute Stimmung zuständig. Dieser Neurotransmitter wird unter Lichteinfluss produziert“, erklärt Privatdozent Dr. Bernd Ahrens, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie aus dem TK-ÄrzteZentrum (Techniker Krankenkasse). „Und Melatonin sorgt dafür, dass wir in der Nacht erholsam schlafen können“, so der Mediziner weiter.

Frühjahrsmüdigkeit: Konzentration von Melatonin im Blut ist besonders hoch

Weiterhin heißt es: „Im Frühjahr gerät das Verhältnis dieser beiden neurobiologisch aktiven Komponenten ins Wanken. Der Körper braucht etwa zwei bis vier Wochen, um sich daran zu gewöhnen und ein neues Gleichgewicht herzustellen. Und bis dies geschehen ist, sind manche Menschen besonders müde, haben Kreislaufprobleme und leiden an Kopfschmerzen. Sobald die innere Uhr wieder justiert ist, sollte die Frühjahrsmüdigkeit wieder nachlassen.“

Oder anders gesagt: Nach den langen Wintermonaten ist die Konzentration dieses sogenannten Schlafhormons im Blut besonders hoch. Meist sind wir besonders müde, wenn es bereits ein paar Tage lang warm war. Doch es muss nicht bei einem Schub bleiben, nach dem sich der Körper an die neue Situation gewöhnt hat. Die Müdigkeit kann auch mehrmals in einem Frühjahr auftauchen, wenn es zu mehreren Warm-Kalt-Perioden kommt. Ebenso wichtig laut der Techniker Krankenkasse: Wir sollten im Frühling auf die Sonnenbrille verzichten. Der Körper muss Licht auch über die Netzhaut der Augen aufnehmen, um Serotonin herstellen zu können.

Die Antwort auf diese unabsichtliche Trägheit unseres Körpers: noch mehr Aktivität! Wer den Frühling nicht verschlafen will, kann nicht anders, als alle Möglichkeiten in der freien Natur zu nutzen, Tageslicht zu tanken, sich viel zu bewegen und sich an die Temperaturen zu gewöhnen. Zur Vorbeugung der Müdigkeitsanfälle im Frühling hilft Bewegung übrigens genauso, vom Spaziergang bis zum individuell angepassten Sportprogramm. Damit kann auch bei schlechtem Wetter starten, ob auf dem Laufband im Fitnessstudio, auf dem Stepper zuhause oder mit Schirm im Wald am Sonntagnachmittag.

Die Techniker Krankenkasse rät zusätzlich zur Akivitätssteigerung:

  • - Wechselduschen und Saunabesuche trainieren die Blutgefäße.
  • - Frisches Obst und Gemüse unterstützen die Stoffwechselprozesse (auch wenn die Speicher nicht – wie früher angenommen – erschöpft sind).
  • - Ausreichend trinken (ca. 1,5 bis zwei Liter), um Müdigkeit und Konzentrationsstörungen zu verhindern

Vitamine B und D sind besonders wichtig

Auch gut als Ergänzung: natürliche Vitalstoffe. Diese können dem Körper die Energie bringen, die er benötigt, um schnell im Frühling auf Touren zu kommen. Ein Garant dafür ist die südamerikanische Pflanze Quinoa. Quinoa ist nicht nur ein hervorragender Eiweißlieferant, denn es enthält alle neun essentiellen Aminosäuren. Es enthält auch eine beachtliche Anzahl unterschiedlicher Nährstoffe und – je nach Extrakt – zahlreiche B-Vitamine, die Fitness und Energie wieder auf Normalfunktion bringen. Dazu gehören B1, B2, B3, B5, B6 und B12. Die Vitamine B und D sind wichtig für das Funktionieren unseres Immunsystems und die Bildung der Botenstoffe. Vitamin B1 beispielsweise ist bedeutsam für die Gewinnung von Energie aus Nahrung, während Vitamin D auch den Knochen zugutekommt.

Oder auch Jiaogulan, eine Pflanzenart der Familie der Kürbisgewächse. Es kommt in den Bergen Zentralchinas vor, gehört zur täglichen Nahrung der dort lebenden Menschen und wird in der traditionellen chinesischen Medizin schon lange als Heilpflanze eingesetzt. Auffällig dabei: Die Menschen dort werden häufig sehr alt, Hundertjährige sind keine Seltenheit. Darum nennen die Chinesen Jiaogulan auch „Xiancao“, was „Kraut der Unsterblichkeit“ bedeutet. Jiaogulan optimiert die Nährstoff-Versorgung aller inneren Organe sowie die Herzleistung. Daraus resultiert eine optimale Blutzirkulation Und was Menschen so viele Lebensjahre bringt, kann beim Kampf gegen die Frühjahrsmüdigkeit erst recht nicht schaden. Übrigens: Die Kombination aus Quinoa und Jiaogulan bringt Schwung in den Frühling, zaubert Müdigkeit weg und man fühlt sich wach und wohl, wenn der Frühling endlich anklopft!